Kartenarten und Verfahren: Kreditkarten, EC-Cash & mehr

Kreditkarten für den Einsatz am Kreditkartenterminal wurden früher einmal als Travel & Entertainment-Karten für Geschäftsreisende entwickelt. Momentan gehören zu fast jedem Konto optional eine oder mehrere Kreditkarten dazu, und für Leute, die viel reisen, ist die Kreditkarte immer noch die einfachste Möglichkeit, weltweit zu einem aktuellen Umrechnungskurs zu bezahlen.

Ausländische Kunden nutzen gern ein Kreditkartenterminal am POS, für Visa, MasterCard, American Express sowie auch CUP (China) oder JCB (Japan). Kreditkarten werden von Banken oder Kreditkartenfirmen in verschiedenen Ausstattungen herausgegeben. Das Spektrum reicht von „normal“, z. B. Standard, Silber, Classic, über „besonders“, bspw. die Goldkarte, oder „exklusiv“, wie etwa World Signia oder die Platinkarte, bis hin zu „super-exklusiv“, z. B. Centurion, Elite, Infinite. Der Unterschied ist nicht nur der Preis – es ändert sich damit normalerweise das Paket an Zusatzleistungen wie Versicherungen, Serviceleistungen, Buchungsdienst oder eine Lounge-Nutzung auf Reisen.

Die Kreditkarte gilt als solche, wenn sich ein Logo einer Kreditkartenfirma auf der Karte befindet. Somit kann sie an fast jedem Kreditkartenterminal verwendet werden. Es fallen natürlich je nach Geldinstitut unterschiedliche Gebühren für die Zahlung am Kreditkartenterminal an.

Aber auch einige Kunden aus dem Inland nutzen gerne die flexible Art der Kreditkarten-Bezahlung. Das Konto des Kunden wird nicht, wie bei einer Debitkarte, sofort belastet. Bei der Zahlung per Kreditkarte ist die Unterschrift oder die PIN Ihres Kunden erforderlich, da die Kartenzahlung über den sicheren EMV-Chip abgewickelt wird.

Debitkarten

Wenn die Karte eingesetzt wird, werden Zahlungen, anders als bei der Zahlung am Kreditkartenterminal mit einer entsprechenden Kreditkarte, sofort vom Konto (entweder Girokonto oder Guthabenkonto für die Karte) abgebucht.

Debitkarten sind bei der bargeldlosen Bezahlung nicht mehr wegzudenken. Das Girokonto vom Kunden wird immer sofort belastet, anders als bei den Kreditkarten, bei der dies häufig erst am Ende des jeweiligen Monats erfolgt. Die Gebühren für eine Bezahlung mit der Debitkarte sind in den meisten Fällen weitaus niedriger als für eine Kreditkarte.

Eine Debitkarte ist mit einem EMV-Chip oder auch mit einem Magnetstreifen versehen. Auf dem Magnetstreifen und dem Chip werden wichtige, für die Transaktion notwendige, Informationen gespeichert. Die Debitkarte kann nur mithilfe der Identifizierung des Karteninhabers in Anspruch genommen werden, hierfür wird entweder die erforderliche PIN oder die persönliche Unterschrift genutzt.

Die girocard – EC-Cash

Innerhalb Deutschlands ist die girocard als nationale Debitkarte zur bargeldlosen Bezahlung über das Verfahren Electronic Cash bzw. EC-Cash am Terminal die im Vergleich am weitesten verbreitete und am flexibelsten einsetzbare Karte. Die girocard ist eine den beiden Debitkarten-Zahlungssystemen übergeordnete Marke der Deutschen Kreditwirtschaft: dem Deutsche Geldautomaten-System (Bargeldabhebung) sowie Electronic Cash. Die Gebühren betragen 0,20 % vom Umsatz+ Serviceentgelt (bei EC-Cash-Anbietern unterschiedlich). Nach der Zahlung am EC-Terminal wird Ihnen der Betrag im Vergleich zur Zahlung per Kreditkarte innerhalb 2 Bankwerktage gutgeschrieben.

Internationale Debitkarten

Internationale Kreditkartenfirmen wie MasterCard und Visa bieten internationale Debitkarten an. Maestro ist die Debitkarten-Marke von MasterCard, sie ist im Gegensatz zu EC-Cash weltweit am Terminal einsetzbar. Im Vergleich dazu ist die Debitkarte V Pay die von Visa Europe entwickelte Marke nur europaweit verwendbar. Mit diesen internationalen Debitkarten genießen deutsche Bankkunden die Vorteile ihrer Bankkarten auch im Ausland, gleichzeitig haben nationale Händler die Möglichkeit zur Umsatzsteigerung dank international Reisender, wenn sie Maestro und V Pay in ihrem Geschäft akzeptieren.

 

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